Männerbibelgesprächskreis Stockelsdorf.
Der Stockelsdorfer Männerbibelgesprächskreis trifft sich ab Januar 2014 monatlich im Gemeindehaus
Ahrenböker Str.5 um 19 Uhr 30 jeweils am zweiten Montag im Monat.
Anstoß gab die Frauen - Gloeg - Gruppe, ursprünglich ein Gruppe von Frauen, die unter der Leitung von
Christa Schulz des  Weltgebetstag vorbereitete.  Die Männer einiger der Frauen wollten auch ihren Kreis haben
und sie bekamen ihn.
Ursprünglich stand im Mittelpunkt die Herrnhuter Tageslosung und einn Gespräch darüber. Eingerahmt von
Gesang, Gebet, Vaterunser und Segen.
Mit der zeit aber zeigte es sich, dass heutigen Gemeindegliedern die Bibelkenntnis fehlt, die die pietistischen
Gemeinden des Grafen von Zinzendorf in Herrenhut hatten. Ohne theologische Begleitung waren die Losungen
mehr rätselhaft als hilfreich. Die Losungen als persönliche Wegweisung oder gar als persönliches Horoskop zu
nutzen, wäre Aberglauben.. Aber die Verse waren immerhin eine Anregung, persönliche Themen he3raus zu
filtern, zumal die biblischen Geschichten Zeugnisse aus einem vergangenen Alltagsleben sind.
So entwickelte sich ein sehr vertrauter, ja intimer Männerkreis in dem wir  persönliche, familiäre, gemeindliche
oder politische Themen besprachen.
Die Zusammensetzung veränderte sich meist durch Sterbefälle, Wgzug und ständige Neuzugänge. Wir waren
immer ein kreis von 5 bis 7 “Brüdern“.
In den letzten Jahren brachte jeder  mal unverbindlich das eine oder andere Thema mit. Ich selbst hatte oft eines
vorbereitet, kam damit aber nicht immer zum Zuge. Jeder freie Gedankenaustausch war uns  Grund genug, uns
auf die nächste Zusammenkunft zu freuen.
Intensiv  bearbeitete Themen waren:
“Männer und ihre Gesundheit“ - “Auch Atheisten glauben”. - “Islam”. “Die  konfessionellen
Abendmahlsvorstellungen”. - “Papst Benedikt” - “Die theologische Schwäche der Kirche” - “Säkularer Glaube“
- “Ein Kurs in Wundern” - “Was ist mir der Tod?” - “Guttenbergaffäre”
Wir haben auch mal das Buch: “Männersache” von Helmut Barz durchgearbeitet.
(H-E.S. 14.4.11.)
<> 
34
Geboren werden, dem Leben einen sinngeben, sterben. Dies ist der Tummelplatz menschlichen
Denkens.
Januar 2015.
Sehr geehrte Herren,  liebe Brüder.
Ein Gutes Neues Jahr.
Ich kann es nicht lassen. Meine Frömmigkeit, mein täglicher Gottesdienst ist es, über die Religiosität des
Menschen nachzudenken.
So schreibt die Religionswissenschaftlerin, Ina Mahlstedt, eine Begründung für die natürliche
Unselbstständigkeit des Menschen, die der Ursprung aller Religiosität ist :
Weltbild gesucht
Die Religionswissenschaft beschäftigt sich im Unterschied zur Theologie nicht mit Fragen der eigenen Glaubenslehre,
sondern sie erforscht die Weltbilder anderer Religionen. Sie macht die verschiedenen  Weltdeutungen  sichtbar, die im
Laufe der Jahrtausende entstanden sind, und kann zeigen, auf welche Weise sich Menschen zu ihrer Welt, der belebten
Natur und den unsichtbaren Geistwesen in Beziehung gesetzt haben. 
Weil Menschen in ihrem Verhalten genetisch nicht festgelegt sind, können und müssen sie sich selber
Orientierung in ihrer Welt suchen. Sie entwickeln Überlebensstrategien und stellen sich auf unterschiedliche Weise
den geheimnisvollen Kräften ihrer Lebenswelt. Ihre emotionale Kreativität und Phantasie befähigt sie, sich ein Bild von
der Welt zu machen. Mit Hilfe der  Sprache  können die Menschen sich über ihre gemachten Erfahrungen und
Beobachtungen austauschen. Ihre Welt-Deutungen wurden und werden zunächst in mündlicher Überlieferung von den
Ahnen an die Enkel weitergereicht. 
Diese menschliche „Freiheit“ haben wir Menschen  vor uns selbst  zu verantworten
Religion hat über Jahrtausende geholfen, Lebensfragen zu beantworten, Menschen zu disziplinieren,
Gemeinschaft zu organisieren.
Aber auch die Religionen sind immer an Grenzen gestoßen, wie es auch unsere heutige Religionen, die
Naturwissenschaft und Demokratie tun. Das liegt an sowohl an der Begrenztheit unserer Erkenntnisfähigkeit,
wie auch an der Möglichkeit, unsere geistigen Fähigkeiten weiter zu entwickeln.
Der Mensch ist frei. Er kann beobachten und sich erinnern. So steht er ständig vor der Herausforderung, sich
dahin zu bewegen, wo er sicher ist und sich wohl fühlt oder auch Risiken eingehen.  Er unterscheidet also
zwischen GUT und BÖSE, was aber relativ ist. Aufbruch und Neues entdecken kann neue Heimat, neue
Geborgenheit werden.
Zunächst sah er sich Gefahren ausgesetzt und versuchte sie zu verstehen, zu analysieren. So machte er sich ein
Bild von seiner Welt. Dass Tag und Nacht, Jahreszeiten und spezielle örtliche Gegebenheiten auf seine
Lebensmöglichkeiten einen Einfluss hatten, schrieb er in der Spiegelung seiner selbst,  anthropomorphen
Gegenständen der Natur zu.
Doch die „Sternbilder“ waren keine Gottheiten, sondern Zeitzeichen, an denen er sich zu orientieren lernte.
Dies war ein Akt der Entmythologisierung. Ihn haben die babylonischen Exiljuden vollzogen. Aus der
Zuverlässlichkeit der Sternenläufe leiteten sie eine neue Theologie ab: Der Schöpfer hat allem eine feste
Ordnung gegeben. An seine Ordnungen habe sich der Mensch zu halten, wenn er „im Segen“ - in Frieden und
Wohlstand – leben will. Solch eine Reformtheologie kann man nicht ohne Rückgriff auf alte religiöse
Traditionen machen. So stellten diese Theologen ihre religiöse Weltsicht an den Anfang einer Sammlung
verschiedenster Traditionen, die in den  Stämmen Israels kursierten. Viele biblische Widersprüche liegen darin
begründet, wie auch die Kultbräuche und Riten.
Eine neue Entmythologisierung bietet das Johannesevangelium. Es deckt die Realität der Religiosität des
Menschen auf.  Mit dem Satz „Gott ist Mensch geworden“ beschreibt er die Tatsache, dass sich
Gott/Götter/Geister wie Teufel und Dämonen nur im Gehirn des Menschen ereignen. Anders ist es nicht zu
erklären, warum es so viele Religionen und Konfessionen gibt, die alle für sich den absoluten Wahrheitsanspruch
stellen, aber nicht beweisen können. Ja, dass sich Religionen in Zeit und Raum verändern, modifizieren.
Noch mal zurück zu Ina Mahlstedt: Eine Religionswissenschaftlerin, Ina Mahlstedt, hat eine Begründung für
die natürliche Unselbstständigkeit des Menschen :
Weltbild gesucht
Weil Menschen in ihrem Verhalten genetisch nicht festgelegt sind, können und müssen sie sich selber
Orientierung in ihrer Welt suchen. Sie entwickeln Überlebensstrategien und stellen sich auf unterschiedliche Weise
den geheimnisvollen Kräften ihrer Lebenswelt. Ihre emotionale Kreativität und Phantasie befähigt sie, sich ein Bild von
der Welt zu machen. Mit Hilfe der  Sprache  können die Menschen sich über ihre gemachten Erfahrungen und
Beobachtungen austauschen. Ihre Welt-Deutungen wurden und werden zunächst in mündlicher Überlieferung von den
Ahnen an die Enkel weitergereicht. 
Die „Instinktlosigkeit“ des Menschen bezüglich seiner Lebensorientierung fordert eine Gestaltung des
menschlichen Gehirns.
Wird dem Gehirn nicht eine Struktur vorgegeben, verkümmert oder verwahrlost es.
Mit einer „Gottesidee“ wird ein Weltbild und durch die sie tragende Religion ein Verhaltenskodex für den Alltag
und das Leben gegeben.
Gott steht für das GUTE, der Teufel für das BÖSE. Unsere Gegenwartstheologie ist weichgespült. Sie spricht
nur vom Lieben im Himmel. Brauchbar für Familienfeste an Lebenseckpunkten und ertragreich an Feiertagen
für die Wirtschaft und im Urlaub ein kultureller Anziehungspunkt. Den Teufel haben wir nicht im Visier! Da
kommt nur die blöde Frage: „Wie kann Gott das zulassen“!
Jesu Versuchung in der Wüste steht am Anfang seines Wirkens Jesu. Das Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“
lassen den modernen Menschen über diese Gestalt lächeln.
Der Teufel ist aber das Bild für das Verwirrende, das Verirrte, das uns über Alltagsnachrichten den Kopf
schütteln lässt: Menschen, die im persönlichen Wahn, Gott habe ihnen den Befehl zum Töten gegeben, die sich
vor Gericht verantworten müssen. Oder Menschen, die zu Hause nur Gewalt und chaotische
Kindheitserfahrungen gemacht haben, die ohne Schulabschluss, ohne Beruf, ohne Arbeit und ohne
Geborgenheit einem Guru oder politisch orientierten Fundamentalisten in den heiligen Krieg gegen unsere
Bürgergesellschaft folgen.
Der Mensch braucht eine tragende Tradition, die rituell seinen Geist auf Trapp hält oder in die er sich hinein
vertieft. Das alltägliche Leben fordert dazu heraus.
Das Christentum bietet da als Vorbild und Meister das Leben Jesu von Nazareth an. Statt Macht, Reichtum und
egoistischer Gewalt, den Nächsten als seinen Bruder oder seine Schwester anzusehen und mit ihm/ihr eigene
Gaben, Kraft und Zeit zu teilen.
Die „Instinktlosikeit“ ist auch Quelle für Technik, Wirtschaft, Kultur und Luxus, die die Freizeit des Menschen
ausfüllt. Religion und Naturwissenschaft sind das Bachbett.
Ich freue mich auf Montag, dem 12. Januar 2015.
Ihr Pastor Schulz.
<>
Unser Treffen am 10.März 2014
GK 2014.Was ist das?
Eine Sammlung von Denksprüchen.
„Mein  Geistiger Kosmos 2014.“
Unsere Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel soll gesagt haben:
Herr Putin lebt in einer anderen Welt.
In meiner Jugend gab es einen Anwurf:
Du lebts wohl hinter´m Mond!
Es gab Menschen, die wurden charakterisierrt:
Der kommt vom Mars.Oder:
Die kommt von der Venus.
Seit der Kopernikanischen Wende ist es uns bewusst: Die Erde dreht sich um die Sonne, der Mond um die
Erde. Asteroiden vagabundieren durch den „Weltraum“.
Heute wissen wir: Unsere Sonne ist nur ein Stern von Milliarden in unserer Galaxie. Es gibt aber viele
Galaxien, große und kleine. Viele kollidieren miteinander.
Und dann gibt es noch schwarze Löcher, in denen Sterne, ja ganze Galaxien verschwinden.
Mit jedem Menschen stirbt ein ganzer Kosmos.
(H-E.S. 10.03.2014)
MBGK  10-3-14:
Das Kardinalproblem: Der Tod ist ein undurchdringlicher Vorhang. Wir wissen nicht was nachher kommt.
Kein Glaube ohne Zweifel!
Sterben ist die Einsamkeit. Schön, wer eine Begleitung hat, und sei es die der Gemeinschaft eines Glaubens,
ganz gleich, was wir uns gemeinsam von dem versprechen, dass es sei, was danach kommt.
Jede vorgestellte Situation des Sterbens kann sich im Ereignisfall ganz anders ergeben. Ohne die Offenheit
für Alternativen ist eine falsche Selbstsicherheit.
Die Verantwortung als Begleiter eines Sterbenden ist eine ganz persönliche, die nie ein schuldigwerden
ausschließt.
Wir sollten uns davor hüten, über andere, die im Sterben waren und / oder die sie begleiteten, zu urteilen.
Gesetzliche Regelungen durch den Staat oder eine religiöse Institution werden der eintretenden Situation
nicht gerecht. Die Eigenverantwortlichkeit kann uns keiner abnehmen. Alle gesetzlichen Regelungen sind
fragwürdig.
(14.03.21014)
<>
Unser Treffen am 5. August 2014:  Mein Themenvorschlag:
Der kontrollierte Mensch.
Auf vierfache Weise wird offenbar der Mensch kontrolliert:  Von Gott, von der
Gesellschaft/Staat, von den Mitmenschen, von sich selbst.
Gott: Psalm 139: „Gott sieht mich!“ Früher anschaulich dargestellt: Gott führt ein großes
Buch- oder die Engel und am Ende aller Tage wird es vor Gericht verlesen.
Gesellschaft/Staat: öffentlich an Hand von Gesetzen, Traditionen, geheim: Spitzel und
Spione.
 Mitmenschen: Ehepartner, Familie, Freunde. Wie offen aknn man einander gegenüber sein?
Sich selbst: Selbstkontrolle, Gewissen, Grübeln, Sorglosigkeit.
Weiche positive Konsequenzen bringen diese Kotrollen mit sich, welches sind die Gefahren.
Ein besonderes Problem: Wie kann ich mich darauf vorbereiten, wenn in Not, Leid  oder im
Sterben mich meine Vergangenheit einholt?
Im Juni machen wir eine Pause. darum:
Einladung zum Montag, dem 1. Juli 2013.
Einladung zum Montag, dem 6. Mai 2013.
 Das nahe liegende Thema ist der Hamburger Kirchentag.
Mich hat der Artikel „Das Rätsel Gott“ aus der Welt vom 30.04.13. zu folgendem Gedankengang angeregt.
Ist der Hamburger Kirchentag nicht die Wiedergeburt des Rattenfängers von Hameln?
Der Hamburger Kirchentag scheint ein Event des Themas Gerechtigkeit zu sein.  Unter dem Thema „Soviel du brauchst“  stellt es
ein Forum für den Wahlkampf der Parteien  dar.  
Auf hohem Niveau sollen die unterschiedlichsten Aspekte der Gerechtigkeit diskutiert werden. Dabei leben wir Deutschen im
Europa beneidet in Wohlstand, Sozialer Sicherheit, modernster medizinischer Versorgung, demokratischer Ordnung, persönlicher
Freiheit. Ganz weit weg sind uns die Nöte in Bangladesch, Georgien und Co.
Wenn einer von uns stirbt, ob „reich“ oder „Harz-IV-Bezieher“, - wir „geben nicht den Löffel ab“, sondern es wird nach einer
möglichst günstigen Firma für „Hausratsauflösung“ gesucht. - Entrümpelung von  Plünnen, Möbeln, Büchern, Kochtöpfen,
Briefmarken und goldenen Uhren, die man täglich aufziehen müsste.
 Ein Randthema des Kirchentages ist die „Spiritualität“,  der Symbiose von Mensch und Gott, Gott und Mensch. Sie könnte unsere
Medienknechtschaft aufdecken, die an die Stelle der Knechtschaft Israels in Ägypten getreten ist.
Leben wir noch selbst? Fußball spielen andere, wir fiebern am TV mit. Politik machen andere. Das wird in den
Medien kommentiert, - wir ereifern uns darüber in Kleinkreisen. Krieg spielen wir mit dem Joystick.
Familienkonflikte verfolgen wir in Fernsehserien. Sex erleben wir in Pornos statt in der Partnerschaft.
Eine Flut von Apps wollen auf unser Handy geladen werden, das schon bald unseren Haustürschlüssel ersetzt.
Willkommen in der schönen neuen Welt.
Einladung zum Montag, dem 4. März 2013.
Weil der von uns Menschen imaginierte Gott nicht handelt, handeln wir Menschen. Es reichen
schöne Gewänder und teuere Insignien, eine Autorität zu inszenieren. Oder? 
Benedikt der XVI.
Benedikts "Kündigung".
Wo ist Gott?
Der Stellvertreter Petri, der Fels, auf den Christus seine Kirche gründen wollte, in einem 
Konklave auf Lebenszeit gewählt, verzichtet auf sein Amt.
Wo war Gott?
Als Kardinal Joseph Ratzinger in der Nacht vor seiner Wahl flehendlich darum bat,. dass an ihm
dieser Kelch vorbei gehe?
Wo blieb die Taube,
als der "Heilige Vater" die Piusbrüder, die orthodoxen Kirchen, die Protestanten, die Muslime
zu ökumenischen Gesprächen einlud?
Wo blieben die Feuerflammen,
wenn die Curie, seine Bischöfe zusammentraten, die alle mit einem Sack Flöhe beladen sind?
Wo blieb der Zorn Gottes,
als offenbar wurde, wie weltweit geweihte Priester unter den Augen der Vorgesetzten
Messkinder missbrauchten?
Riens va plus.
All das kann nicht geschehen, weil es keine  „externe“ Gottheit gibt.
"Nichts geht mehr!"
Weder der Bischofsstab noch Kreuz können die Sünder in die Schranken weisen.
<>
Ich bin alle. Ich will meine Ruhe im Kloster hinter den schützenden Mauern des Vaticans.
Endlich vernünftig!
(Pastor Schulz, 13.02.2013.)
Einladung zum 4.   Februar 2013.
Gedankenaustausch zum Krieg in Mali. “Mali, Gotteskrieger füe Allahs Scharia gegen Söldner
für säkulare Menschenrechte.”
Im Januar hatten wir einen sehr lebendigen Austausch über unsere Gottesvorstellungen. Da
haben wir uns gewundert, wie persönlich doch der Umgang mit Glaube und Religion ist. Denn
letztlich spielt sich alles in unserem Gehirn ab. Unsere Erinnerungen und eigenständigen
Gedanken bestimmen unsere Religiosität.
Einladung zum 5.12.2012.
Gedanken in November 2012.
Luthers 95 Thesen ()haben einmal Mitteleuropa in Aufregung versetzt, - wie die Entdeckung
Amerikas - ! Sie kamen aus einer gequälten Seele und mündeten in  einer geistigen 
Produktivität und in Politischen Umwälzungen.
2017 wollen wir dieses 500 Jahre zurückliegende Ereignis nicht nur feiern, sondern zu einem
Anlass für einen neuen Aufbruch werden lassen.
Dazu hat die Synode der Evangelischen Hirche in Deutschland (EKiD) eine Erklärung heraus
gegeben. (). Ist sie Kaminholz für ein Feuer oder in Schiefer gebundenes Gas, das erst  noch
gefördert werden muss?  Oder? .........
Das soll das Thema für unseren Männerbibelgesprächskreis am Mittwoch, dem 5. Dezember
2012 um 19 Uhr 30 im Stockelsdorfer Gemeindehaus Ahrensböker Str. 5 sein. 
Juni-Juli-August-September - Oktober und November 2012
Unsere Treffen waren so aufregend, dass wir immer neue Themen vor uns her geschoben haben.
Wir hörten interessante Reiseberichte aus Lybien, Namibia, Asserbaidjan von unseren
Mitgliedern. Daneben tauschten wir aktuelle Themen aus. Das Zielthema
“Organtransplantation”  kam erst im November zur Aussprache.
Wann sind wir tot und was ist überhaupt “tot sein”, blieb uns ein Rätsel, das erst unsere Zukunft
eventuell beantworten kann.
Aber wir kamen auf einen Nenner: Die Art des Sterbens können wir uns nicht aussuchen.
Organspendebereitschaft: Ja. - Es ist ein Dienst am Nächsten, wo es für uns keine Zukunft mehr
gibt. Eventuelles persönliches Leiden als Organspender bei der Entnahme der
weiterverwendbaren Organe nehmen wir in Kauf. Es ist, wenn,  ein relativ langes oder kurzes
Leiden.  Es kann kein Vorwandt sein, eine freiwillige Organspende zu verweigern. Auch nicht, 
wenn Patientenakten gefällscht werden oder Geldflüsse die Auswahl der Empfänger
beeinflussen. Als Spender kann ich bestenfalls als Lebendspender den Empfänger
mitbestimmen.
Einladung zum 2. Mai 2012:
Günter Grass - Israel - Palästina.
<>
Einladung zum Mittwoch, dem 7.12.2011
Sehr geehrte Herren, liebe Brüder!
 
Aus dem heißen Afrika zurück bin ich im Advent gelandet. Heil und reich beschenkt.
Nun freue ich mich auf den Mittwoch: Advent = "Ankunft. - Wer kommt - Was kommt -- was
erwarten wir? "
 
 Mit freundlichen Gruß Ihr Pastor Schulz.
Einladung zum 2.November  2011.
Am Mittwoch, dem 2, November wollen wir unser Gespräch über die arabische Revolution fortführen. Dazu
gibt es als Anregung das Buch “Krieg oder Frieden” von Abdel Samad als Lektüre zu empfehlen.
 
<>
Einladung
zum 7.9.2011.
Der Untergang der islamischen Welt.
Dieses Buch von dem Ägypter Hamed Abdel Samad wollen wir am Mittwoch, dem 7.
September 2011 in unserem Männerbibelgesprächskreis um 19 Uhr 30 im Gemeindehaus
der Kirchengemeinde Stockelsdorf, Ahrensböker Str. 5. besprechen.
Der Islam hatte seine Blütezeit, als er sich um das südliche Mittelmeer bis nach Spanien
ausweitete. Ein weltliches Reich, das seinen Glauben und seine Kultur mitbrachte aber auch
neugierig war auf die wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften der eroberten
Länder. Die gegenseitige Befruchtung war  die kulturelle Leistung.  Der politische
Niedergang des  Osmanischen Reiches brachte eine Orientierungslosigkeit der einzelnen
islamischen Völker. Sie suchen sich selbst in der Vergangenheit, im Koran, dem  Ursprung
des verlorenen Imperiums.
Nur Völker, die sich integrierten oder fremde Kulturen integrierten schaften den Aufbruch in
eine  Zeit.  Hat da der Islam eine Zukunft oder gibt es überhaupt eine Zukunft mit alten
Religionen?
In diesem Zusammenhang sollten wir auch die weltweiten Jugendproteste diskutieren.
Einladung
6. Juli 2011:  Die revolutionen am Mittelmeer.
im Gemeindehaus Ahrensböker Str. 5 um 19 Uhr 30.
<>
Sehr geehrte Herren und Brüder
da ich morgen für 18 Tage in die USA verreise, möchte ich sie schon heute zu unserem
Treffen am 1.Juni 2011 einladen.
Das Thema von den letzten Treffen möchte ich fortführen: Ist der Menwsch nur böse? –
Das erste Mal-:
„Ist Sex religiös eine Sünde, um diese Naturkraft zu bändigen?“
Die religionen haben alle ihre eigenen Regeln, die tief blicken lassen!
vgl. Die Welt vom 5.Mai 2011 „Sex ist nicht böse“, von Joumana Haddad.            
Mit freundlichem Gruß bis wir uns hoffentlich gesund wieder sehen von Ihrem Pastor
Schulz.
+++
Sexualität des Menschen.
Die Sexualität des Menschen spielt in der Natur des Lebens eine besondere Rolle. Sie ist, wie die Religion
eine spezielle Komponente des Lebendigen.
Sexualität dient nicht nur periodisch der Fortpflanzung! Sie ist wie die Nahrungsaufnahme allgegenwärtig.
Das drückt si9ch auch im Weltbild des Judentums aus und ist damit auch unser Erbe: „Seid fruchtbar und
mehret euch und macht euch die Erde untertan“. In Genesis 1-4 wird diese besondere Konstitution
mythologisch behandelt.
Die Sexualität ist dem Menschen wie die Sprache, das Handwerk zur freien Verfügung. In dieser
Konstellation sind Gebrauch und Missbrauch möglich. Darum versuchen Religion und Staat Ziele und
Grenzen zu setzen.
Das magische Denken versuchte die Sexualität in ihren Dienst zu nehmen. Menschliches Sexualverhalten
wurde in Analogie zur Natur gesetzt.  War der Acker bestellt, vollzog/vollzieht der Bauer auf dem Acker
einen Sexualakt. In seiner Vorstellung  stimulierte es die „Mutter Erde“ fruchtbringend zu werden. Die
Vergöttlichung der Erde als „Mutter Erde, wurde zum heiligen Kult wie auch die Verehrung des Gestirnten
Himmels, aus dem Regen und Sonne kommt zur männlichen Gottheit als Gegenüber verehrt wurde. Der
Penis als der Pflug, der die Erde aufreißt, sodass der Same empfangen werden kann.
Diesen Irrtum und den damit verbundenen Missbrauch der Sexualität scheint der Schöpfungsmythos des
Alten Testamentes erkannt zu haben, als er die Sexualität dem Menschen als  Betätigungsfeld  zurückgab.
„Vermehret euch“ in eurer Art, wie auch Pflanzen und Tiere sich in ihrer Art vermehren sollte. Vermehrung
ist also nicht mehr in der Verfügung Gottes oder gar von Göttern. Bestenfalls  Regen und Sonne sind allein
Gottes Anteil, 
Die heidnische Umwelt  glaubte aber  an die Fruchtbarkeitsmythen und entfaltete sich in allen Variationen
und entsprechenden Folgen. Das Judentum und in seinem Gefolge das Christentum reagierten darauf zu
seinem Selbsterhalt mit entsprechenden Gegenreaktionen: Einehe, Ehebruchsregelungen, Ablehnung von
Sodomie und Homosexualität und in der Verehrung der Askese bis hin zur Selbstkastration.
Da Männliche Herrschaft sich auch in Sexuellen Vorrechten äußert, verbindet sich im Krieg erzwungene
Askese und Siegermentalität in Massenvergewaltigungen weiblicher Wesen des Gegners.
Die Frage der Bevölkerungspolitik wird auch der Gebrauch der Sexualität unterworfen. Andererseits wird
Sexualität seines natürlichen Sinnes entfremdet, wenn wir Geburtenregelung betreiben.
Dass Konzeptionsverhütung ein Mittel der Umgehung sozialer Verpflichtungen dient, ist neueren Datums.
Dass medizinisch – technische  Praktiken auf der Gegenseite (qualitative) Kinderwünsche erfüllt, ist der
derzeitige Höhepunkt
menschlicher Schöpfer- Begabung und -kraft.
Eine interessante frage der Evolution scheint mir die Möglichkeit des Sexualaktes von Angesicht zu
Angesicht zu sein ( Vgl. „Die Welt“ vom 23. Mai 2011. Beatrice Wagner: Sex verändert das Gehirn.
Das erinnert mich an die keusche Formulierung Genesis 2,25: Sie waren nackt und sie schämten sich nicht.
Die Sexualität in freier Verfügung des Menschen wie auch der gebrauch seiner Gedanken seiner Hände und 
alles dessen, was er sich aneignen kann, unterliegt dem Gewissen: Was ist gut, was ist Böse. Was hilft mir
und schadet wem?
Die Religion versucht hier Maßstäbe zu setzen und erinnert an die Verantwortlichkeit des Menschen vor
seinem Schöpfer.
Der säkulare Staat versucht diese Problematik auf der Basis der allgemeinen Menschrechte zu klären.
<>
Sehr geehrte Herren, liebe Brüder
ich wünsche Ihnen schöne Ostertage. das Wettern stimmt und hoffentlich sind auch die Familienmitglieder
alle gut gestimmt.
 
Am Mittwoch, den 4. Mai 2011 haben wir wieder unsere Zusammenkunft. Da möchte ich das beim letzten
mal angedeutete Thema, "sexuller Missbrauch" diskutieren.:
"Sind wir Menschen sexuell traumatisierbar?."
Können Religion wie Staat unser Sexualleben kultivieren?
Es gibt so irre Sexualverhalten, sexuelle Verhaltensvorschriften, Probleme in der Pubertät, in der Ehe, in der
Familie und von Mensch zu Mensch, dass dazu viel Nachdenkliches zu sagen ist. Ich bin gespannt, ob es uns
gelingt darüber auch tiefergründig zu sprechen.
Es grüßt Sie  Ihr Pastor  Hans-Eberhard Schulz.
Sehr geehrte Herren und Brüder
da ich morgen für 18 Tage in die USA verreise, möchte ich sie schon heute zu unserem
Treffen am 1.Juni 2011 einladen.
Das Thema von den letzten Treffen möchte ich fortführen: Ist der Menwsch nur böse? –
Das erste Mal-:
„Ist Sex religiös eine Sünde, um diese Naturkraft zu bändigen?“
Die religionen haben alle ihre eigenen Regeln, die tief blicken lassen!
vgl. Die Welt vom 5.Mai 2011 „Sex ist nicht böse“, von Joumana Haddad.            
Mit freundlichem Gruß bis wir uns hoffentlich gesund wieder sehen von Ihrem Pastor
Schulz.
<>
Am  6. April 2011 diskutierten wir das Thema: “ Ist der Mensch mehr böse als gut?”
Zunächst fragten wir uns worin sich  das Böse begründet. Ist es die Projektion des negativen Egos auf
andere? Ist das Böse nur ein angemaßtes Urteil?  Das Böse ist doch relativ! Ist es im Gehirn zu suchen als
Folge von Angst oder geistiger Abbau?
Wenn etwas wie eine Granate einschlägt: ”Das kann doch nicht sein!”
Es steckt in uns drin. - Es ist eine
Frage der Erziehung, ob etwas für gut gelehrt wird. Eiternhaus und Kirche, wie z.B.. in der Predigt. Aber es
gab auch bei uns Hassprediger, als sich vor 400 Jahren die Konfessionen bekämpften
Es kann auch eine bewusste Irreführung sein. Die Menschen verachtende Maffia. Spielmaffia bis hin zum
Fondmanager.
Elternhäuser vermittelten Heimatliebe wie Erbfeindschaften gegenüber Nachbarn und Nachbarvölker.
Die Relativität offenbart der Dialog zwischen Pontius Pilatus und Jesus: Was ist Wahrheit?  Warum lässt
Gott überhaupt das Böse in die Welt und dort ungehindert wirken wenn er doch selbst “Gut“ ist und das
Gute will“ Jede Religion predigt doch das Gute - Ja aber “relativ“°?  Können wir nicht  dem Gerangel
rechtzeitig einen Punkt setzen bevor es zu einer verletzenden Schlägerei kommt?
Es ist die Natur mit ihrem “Verdrängungswettbewerb, die das Leiden schafft. Es ist die menschliche Suche
nach einem Schuldigen, den man haftbar und damit bestrafbar machen kann.
Den “Teufelskreis” zu durchbrechen  bot Jesus von Nazaret ein: Dem einsichtigen vergeben und selbst an
das Gute zu glauben und es unbeirrt zu tun. An Gott zu glauben, ist das Gute für alle zu wollen und alles
dafür einzusetzen. Es ist unser innerstes Bedürfnis. Dieses innere Ich ist Religion und Gottesglaube.
Evangelisches Gesangbuch 398: In dir ist Freude trotz allem Leide.
(H-E.S. 16.4.11.)
<>