13 Politik. Mein Vater machte  das Radio an, wenn er wusste, dass es  Nachrichten geben könnten. Außer, es war Besuch da. Wenn er er es zu den Essenszeiten versuchte, unterband es meine Mutter: “Beim Essen hast Du die Gelegenheit, Deine Kinder  zu erleben. Und wenn sie Fragen oder Probleme haben, kannst Du auf sie eingehen.” So nahmen wir Kinder nebenbei an Alltagsereignissen des Weltgeschehens und der Politik teil. Und abends gab es oft entsprechende Diskussionen, je älter wir wurden. Das prägte, das bildete!  Dabei ging es immer um Sachthemen, manchmal auch um Personen und weniger um die Parteien. Als Pastor im Ruhestand, der ich in Stockelsdorf  vor Ort bleiben wollte, weil ich hier meine Heimat gefunden habe, nahm ich  jede Gelegenheit wahr, an politischen Versammlungen teil zu nehmen. Ich wollte informiert bleiben, was hier in Stockelsdorf so läuft.  Schließlich fand  ich am Stammtisch der FDP, was ich suchte: Offene sachliche Gespräche. Fragen und Diskussionen führten uns zusammen. Als Herr Hansen mich zu dritten Male fragte, ob ich nicht bei der Kommunalwahl in einem Bezirk kandidieren wolle, auch ohne in der Partei sein zu müssen, sagte ich ja. Mit Nachbarschaftsbriefen versuchte ich, mich in meinem Bezirk bekannt zu machen. Nach den Wahlen trat ich in die FDP ein. Die Nachbarschaftsbriefe, mit denen ich in losen Abständen den Kontakt zu meinem Wahlbezirk halten will, erstelle ich auf eigene Kosten und trage sie selbst aus. Überzählige Exemplare verteile ich auch in anderen Bezirken. Das ist Jogging, geistiges und körperliches.   (H-E.S 20.12.2010)                        Meine           Nachbarschaftsbriefe                        Aktuelles                       Kreistagsrede 2011                        von Guttenberg    Stockelsdorfer Kirchplatz Rathausaerweiterung Stockelsdorfer Kirchplatz Großprojekt Sportzentrum Stockelsdorf Die Wiederkehr der Religion
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