So einfach ist das, zu glauben?
Befolge die Zehn Gebote und das Liebesgebot!
Ich bin der HERR Dein Gott
„Herr“ ist kein altmodischer Titel, sondern ein Anspruch: Du sollst MIR gehorchen, denn DU Geschöpf
gehörst MIR. Gehorsam ist es allein, der gegenüber Gott gilt.
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Neurologisch gesehen (s.u.) geht es hier darum, Dir selbst treu zu sein und zu bleiben.
Darum:
Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
Das ist auch nicht auch nicht nötig. Denn wenn Du das folgende Gebot beachtest, erübrigt sich so
manche Mühe oder gar Frömmigkeit.
Du sollst Dir kein Bildnis machen, weder im Himmel noch auf Erden.
Das machen sich andere Völker! Sternbilder, Berge,  Quellen, geheiligte Figuren aus Holz, Stein oder
Erz. Das sind menschliche Machwerke, die dem Dummen imponieren wollen oder sollen. Sie anzubeten
oder ihnen Opfer zu bringen, ist ohne Erfolg. Mit ihnen machen „Priester“ Geschäfte und verschaffen
sich widerrechtlich Ehre und Herrschaft. Jedes Bild, das Du Dir materiell oder in Deinem Kopfe machst,
ist ein Konstrukt. All diese Bilder sind zeitbedingt und ortsgebunden.  Selbst Namen sind Schall und
Rauch. Die Gedanken der klügsten Köpfe führen nicht weiter, sie verwirren nur, führen zu Streit und
gegenseitiger Diskriminierung. Das lehrt die Menschheitsgeschichte.
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Ich denke, Religion findet allein im Menschen statt, ist im menschlichen Gehirn begründet. Der
Mensch lebt vom Prinzip „glauben“ und “gehorchen“ und wenn es nur das “in sich selbst hinein
hören“ ist! Darum:
Du sollst den Feiertag heiligen.
Das gibt Dir Gelegenheit, sich eigene Gedanken zu machen,  über Dich und die Deinen nachzudenken.
Mit ihnen zu reden, auf sie zu hören, Dich mit ihnen der Schöpfung, des Lebens und Deiner Arbeit zu
freuen. Und
Du sollst Vater und Mutter ehren.
Von Ihnen kannst Du lernen. An ihnen kannst Du sehen, was das Leben miteinander bringt oder schwer
macht. Als „Kind“ hast Du einen kritischen Blick für alles, auch  für Vaterland und Wissenschaft.
Gehorchen sollst Du nur Gott und der gebietet:
Du sollst nicht töten.
Wie heilig Dir dieses Gebot sein sollte, kannst Du den Geschichten Deiner Eltern und Lehrern
entnehmen. Töten bringt nichts, nur Leid und Hass. Krieg bedeutet Verluste und Zerstörung, Elend und
Traumatisierung der Betroffenen.
Du sollst nicht Ehe brechen.
Sinnliche Leidenschaft ist vergänglicher Sinnesrausch. Es ist der Reiz des Verbotenen, der Heimlichkeit.
Die Folgen sind elterlicher Streit, Scheidungen, Patchworkfamilien. Sie lassen die Kinder leiden.
Du sollst nicht stehlen.
Wenn Du hier gehorchst, dann wird  Dir jeder vertrauensvoll an seinem Hab und Gut Anteil geben. Und:
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten.
Dann gibt es in Deiner Gesellschaft keinen Klatsch und Tratsch, keine Missgunst, kein Mobbing, keine
Vergeltung, keine  Fehlurteile.
Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Vermögen, und
Du sollst nicht begehren  deines  nächsten Frau, Kind, Mitarbeiter oder Familie.
Jeder hat seine Begabung und jeder hat die entsprechende Freiheit, daraus etwas zu machen. Die Folgen
soll jeder genießen oder selbst verantworten. Um sie mit anderen zu teilen, gehört eben auch ein zweiter
oder Deine Nachbarschaft dazu.   
 
Und….Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst.
In diesem Gebot sieht im Neuen Testament Jesus alle Gebote zusammengefasst. Die Nächstenliebe ist
„Gottesdienst“!  Nicht alle Welt sollst Du lieben, auch nicht bis zur Selbstverleugnung. Den  Nächsten -
bitte – der bittet - sollst Du lieben, so, wie Du selbst Liebe für Dich empfinden würdest.
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Wo all diese Gebote befolgt werden, ist das Himmelreich Gottes in diese Welt eingebrochen.
Im Gehorsam begegnest Du dem Gott der Menschheit und ereignet sich seine Heilsherrschaft.
Oh, wie wäre das schön!
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Leider gerät alles in eine schiefe Lage und rutscht in den Ungehorsam. Es lenkt vom Thema ab und gefährdet
das Menschenglück, a) wenn Du danach forschst, wie das war, als Mose die Gebote empfing. Es ändert nichts an
der Genialität dieser Gebote, wenn Du verwiesen wirst auf den Stein des Hammurabi, der unter Gesetzen. diese
Gebote schon viel früher in Stein meißeln ließ. b) Wenn Eiferer mit Dir darüber diskutieren wollen, wer die
wahre oder gar alleinige Gottheit ist, ja, wer denn der Frömmere sei, dann kommt es zu einem
„Stellvertreterstreit“, einem Streit, der mit Beleidigungen beginnt und über Diskriminierung zum Hass bis zum
Mord  führt. Alles Erregungen, die genau den Geboten zuwiderlaufen.! Nackter Ungehorsam gegen den
Alleinigen Gott!
Wer das erkennt, kann nur für einen säkularen Staat plädieren, der all die menschlichen Fehlverhalten, die die
10 Gebote bekämpfen. ächtet und bestraft. Wohl dem, der in einem Staat leben darf, der Religion als eine
Privatangelegenheit der staatlichen Gesetzgebung unterordnet.    
Denn:
Den Menschen in allen Völkern sind diese Gebote offenbar geworden oder besser gesagt  als Notwendigkeit
bewusst geworden. Die Gebote sind die notwendigen Begleiter unserer Freiheit, die uns von allen Lebewesen
unterscheidet. Nur dieser Gehorsam macht die Menschlichkeit und die „Gottesherrlichkeit“ aus. Dass diese
„Gottesherrlichkeit“ im Grunde eine natürliche Intuition des menschlichen Gehirns ist, sollte weder den
Gläubigen Menschen noch den Agnostiker erregen. Auf den zum Überleben der Menschheit wichtigen Gehorsam
kommt es an. Der menschliche Genpool kann nicht groß genug sein.
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Lass Dich nicht ablenken von der Frage, wo denn  dieser Gott sich offenbart oder gesprochen hat! Seien es
Naturereignisse, Halluzinationen, Visionen und was noch alles an Phantasien oder gar „Zeugnisse“ überliefert
werden, Auf die inhaltlichen Forderungen kommt es an. Ob es staatliche Gesetze oder die Menschenrechte sind,
Autoritätsfragen lösen die Problematik unseres Zusammenlebens nicht, Sei gehorsam gegenüber diesen Geboten.
Lehre und verbreite sie! Steh für sie ein!    Diese Gebote sind sogar wesentlicher als alle wissenschaftlichen
Erkenntnisse, die uns den Himmel, die Erde, die Biologie erklären! Ja ganz besonders wichtig ist es, die Gebote
im Auge zu haben, wenn wir unser technisches und biologisches Wissen in künstliche Produkte umsetzen.
In unserer Zeit ist das Heil  der Menschen nicht mehr in erster Linie von der Natur bedroht oder von
irgendwelchen Göttern, sondern von unserem Ungehorsam gegenüber den obigen Geboten.
Sei den Geboten Gehorsam, immerdar und überall!
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Diese Gebote sind menschliches Allgemeingut und entbinden Dich des Gehorsams gegen alle Götter oder
einzelne Menschen!
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Der Zehnte, den das Alte Testament für „Gott“ fordert, gilt dem Bau von Tempeln, dem Unterhalt der Priester
mit ihren Zeremonien und Geboten. Sie sind der Kindergarten unserer Menschheit, den jeder durchlaufen muss.
Die Steuern und Gesetze der Staaten sind eine weitere praktische Einrichtung menschlicher Kultur und
Zivilisation. Sie sollen der Menschheit global dienen. Sie gewähren Dir und den deinen den Freiraum, der des
Menschseins würdig ist. Du aber wache darüber, dass diese „Heiligen Gebote“ der Freiheit und Würde, der
globalen  Sicherheit und Zukunft von den Staaten gehorsamst befolgt werden. 
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Das Vaterunser, täglich gebetet, möge Dich deiner Persönlichen Verantwortung bewusst machen:
Vater unser
Es gibt nur eine Gottheit! ER ist unser Vater. Alle sind wir seine Kinder. Geschlecht, Alter, Gesundheit,
Hautfarbe, Schönheit, Intelligenz, Begabung und all die Merkmale, in denen wir uns individuell voneinander
unterscheiden, sind eine aufeinander angewiesene Gemeinschaft.
Geheiligt werde Dein Name
„Heilig“ heißt, unantastbar, unverfügbar, unseren Händen, unserem Geist, unserer Neugier entzogen. Das gilt
nicht nur für den Besucher einer Kneipe, sondern auch für Theologen und Philosophen. Da auch
Wissenschaftler wissen, dass ihre Erkenntnismöglichkeit begrenzt ist von Zeit, Raum und Technik, sollten wir um
Gott mit niemandem einen Streit führen. – Es geht um unser menschliches Glück und Heil, ja auch um den
Reichtum der Schöpfung, der Natur.
Dein Reich komme
Mögen wir immer darauf hoffen und daran arbeiten, dass Menschen, Tiere und Pflanzen in gegenseitigem
Respekt ihre Freiheit und ihren Freiraum als bewahrt erfahren. Das entscheidende Gebot zur Verwirklichung
dieser Hoffnung ist das Liebesgebot.
Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden
Der „Himmel“ mag Symbol für einen Idealzustand  der Gesamten Schöpfung stehen. So mögen Gottes Gebote
im Denken, in den Ideen schon zur Geltung kommen, nicht nur im praktischen Leben. – Gehört hier eventuell die
Diskussion der letzten Jahre erwähnt: Gibt es einen freien Willen? Ist die Intuition, die unserem Bewusstsein
vorrausgehende Willensentscheidung unseres Gehirns der sich offenbarende  Gottes, die Quelle des Glaubens an
seine Existenz?
Unser tägliches Brot gib uns heute
Es macht keinen großen Sinn, auf morgen oder die Zukunft zu planen oder sie zu denken. Der heutige Tag ist
schwer genug zu bewältigen oder reich an Freuden. Über ihn dürfen wir uns nicht hinwegtrösten lassen.
Zuwendung in welcher Form sie auch möglich ist, ist uns für jetzt und heute aufgegeben.
Und vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldigern
Schuld  zu erkennen mag schwer fallen, die eigene Schuld schwerer als die Schuld der anderen. All zu leicht
machen wir es uns, vorschnell auf andere zu schauen. Wie soll der andere seine Schuld  leichter erkennen, wenn
wir schon die unsere zu übergehen versuchen. Im Gegenteil: Bevor wir die Schuld des anderen festmachen,
sollten wir erst unsere Anteile bei uns erforschen oder ähnliche eigene Versagen uns vor Augen führen. Wer
einen Splitter und wer einen Balken im Auge hat, macht keinen Unterschied. Beide sind wir sehbehindert und
bedürfen der Hilfe, der Vergebung.
Und führe uns nicht in Versuchung
 Mögen wir bewahrt werden vor Übermut, Schmetterlingen im Bauch, vor Katastrophen oder Notsituationen.
Die Herausforderung, in diesen Situationen mit Gehorsam oder Nächstenliebe oder Vernunft zu reagieren, sind
Ausnahmezustände, die  unsere Selbsteinschätzung, unsere Persönlichkeit  in Frage stellen. Da ist dann unser
Glaube, unsere Existenz gefragt.
Sondern erlöse uns von dem Bösen
Mögen wir das Glück haben, unangefochten zu sterben.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft  und die Herrlichkeit in Ewigkeit
Es gibt keine Alternative für ein gelungenes Leben: Der Gehorsam. Mein Gehorsam als erstes. Die
Gemeinschaft der „Gehorsamen“ als Geschenk.
AMEN
Will der Mensch Mensch sein, muss er  seine Selbstverantwortlichkeit erkennen.
Der Mensch muss ständig Gehorsam lernen gegenüber der globalen Vernunft. Und zugleich seine eigene
Autorität entwickeln. Es gibt keine  Alternative zum Gehorsam und der Selbstverantwortung.
Human ist eine staatliche demokratische Gerechtigkeit und die Möglichkeit persönlicher individueller
Vergebung.
Freiheit und Verantwortung müssen sich die Waage halten.
(H-E.S. 25.1.12)
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