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07.05.-12.11. 2012
ES IST GUT AN GOTT ZU GLAUBEN:
Ich komme nicht davon los. Meine These:
 Gott oder Götter, Geister und Dämonen toben sich allein in den menschlichen Gehirnen aus. 
Wir Menschen haben weder Organe für eine Antenne für außerirdische Botschaften, noch lässt sich
ein mysteriöser außerirdischer Sender nachweisen.
Es sind Hirngespinste.
Wohl aber bezeugen Menschen eine Vielzahl von „Botschaften“, die so bunt und irre sind, dass sie
einen aufmerksamen Zuhörer nur verwirren können, wenn er die Botschaften vergleicht.
Es sind alles Botschaften menschlichen Ursprungs und menschlicher  Qualität. Unter diese Botschaften
gilt es Ordnung hinein zu bringen. Die hilfreichste und menschlichste ist für mich die Botschaft Jesu
von Nazareth, die aber auch nur relativ historisch ist. Sie ist mehr:  eine geistige Wende in der
menschlichen Evolution:
Der wahre Gottesdienst ist die unvoreingenommene Nächstenliebe.
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Am nächsten scheint mir diesem Geheimnis der folgende Psalm zu kommen.
Ps 139
Gott der Allwissende und Allgegenwärtige
Ein Psalm Davids, vorzusingen.
1 HERR, du erforschest mich und kennest mich.
2 Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
3 Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.
4 Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht schon wüsstest.
5 Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
6 Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen.
7 Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?
8 Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.
9 Nähme ich Flügel der Morgenröte und  bliebe am äußersten Meer,
10 so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.
11 Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht statt Licht um mich sein -,
12 so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist
wie das Licht.
13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.
14 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das
erkennt meine Seele.
15 Es war dir mein Gebein nicht verborgen, als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich
gebildet wurde unten in der Erde.
16 Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und  alle Tage waren in dein Buch
geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.
17 Aber  wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß!
18 Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand:  Am Ende bin ich noch immer bei dir.
19 Ach Gott, wolltest du doch die Gottlosen töten! Dass doch die Blutgierigen von mir wichen!
20 Denn sie reden von dir lästerlich, und deine Feinde erheben sich mit frechem Mut.
21 Sollte ich nicht hassen, HERR, die dich hassen, und verabscheuen, die sich gegen dich erheben?
22 Ich hasse sie mit ganzem Ernst; sie sind mir zu Feinden geworden.
23 Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine.
24 Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
Dieser Psalm spiegelt die Selbsterfahrung menschlichen Daseins. Nur ich weiß, was in meinem Kopfe
vorgeht und ich selbst werde oft an mir irre. Es ist die innere Stimme des Beters, das reine und zugleich
unsichere Gewissen, das sich erforscht. - Ich weiß nicht, ob es die offizielle Lehre der Katholischen
Kirche ist. Ein Katholischer Priester behauptete jedenfalls einmal: Das Gewissen ist die Stimme Gottes.
Das würde dann heißen: Gott ist in unserem Gehirn anzutreffen. - Recht so!
Der Psalm gibt keine Auskunft darüber, was „GOTT“ mit seinen gewonnenen Informationen macht.
Aber der Beter hat einen Rat. So wie DU Gott mich kennst, musst DU doch auch die anderen kennen!
Töte sie! Ein Gebet, das in die Leere geht. - Zum Glück!
Diese  Verse 19 bis 22 haben etwas Pharisäerhaftes an sich. Passen sie zur obigen „Gottesverehrung“? 
Der Beter tritt offenbar mit gutem ja reinem  Gewissen vor Gott und unterstellt, darüber urteilen zu
dürfen, dass andere Menschen gottlos sind. Sie halten offenbar die Gebote nicht.  Und so  rät er  Gott,
die Gottlosen  zu töten.  Sie sind Fremde, kennen die Gebote nicht, können sie darum auch nicht
einhalten und sind so des persönlichen Hasses würdig. Die Arroganz des Frommen Auserwählten Sohn
Abrahams leuchtet hier auf. – Auch andere Volksgruppen haben Gebote!
Dass der sich nachsinnende Mensch nun gleich  seinen Mitmenschen hassen soll, ist der eigenen
Rechthaberei geschuldet. Jeder Mensch hat sein Innenleben und das weicht von dem seines
Mitmenschen ab. Wer sich in solchen Situationen behaupten will, ist versucht, den anderen in Frage
stellen. Nur  die Angst um unseren subjektiven Rechtsanspruch verleitet uns, unseren Nächsten in
Frage zu stellen und unseren Nächsten mit allen Mitteln zu diskriminieren. – Darin sind sich fromme
Juden wie fromme Christen wie auch fromme Muslime gleich! – Unabhängig von den jeweiligen
einzelnen Variationen.
Jeder Mensch kann aber mit Jesus lernen, sich in den anderen hineinzudenken. Dabei werden wir die
objektivierende Erfahrung machen, dass wir alle von persönlichen Phantasien bewegt werden. Wenn
wir ehrlich sind, werden wir zugeben, dass wir Sünder sind und  jeder Mensch ein irrendes Lebewesen
ist und immer noch dazu lernen kann.
Wenn „Vordenker“ Gefolgschaft finden, Gedanken einander verbinden, kann ein gemeinsamer Nenner
und Weg gefunden werden. Gemeinschaft macht stark. Das zeigt die Bewegung, die Jesus von Nazareth
auslöste. Wenn aber Gemeinschaften in Parteien zerfallen und weder einander respektieren und noch
einem gemeinsamen Fundament suchen, gibt es Hass, Krieg und Totschlag. Auch das bezeugt die
Geschichte aller abrahamitischen Religionen.
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Dieser  absoluten Wahrnehmung von Gottesnähe im Psalm 139 steht die totale Erfahrung der
Gottesferne gegenüber.
Matthäus 27,46:
 Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt:  Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Und
Psalm 22:
Leiden und Herrlichkeit des Gerechten
(vgl. Jesaja 53,1-12; Matthäus 27,35-46).
1 Ein Psalm Davids, vorzusingen, nach der Weise »die Hirschkuh, die früh gejagt wird«.
2 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.
3 Mein Gott, des Tages rufe ich, doch antwortest du nicht, und des Nachts, doch finde ich keine
Ruhe.
4 Du aber bist heilig, der du thronst über den Lobgesängen Israels.
5 Unsere Väter hofften auf dich; und da sie hofften, halfst du ihnen heraus.
6 Zu dir schrien sie und wurden errettet, sie hofften auf dich und  wurden nicht zuschanden.
7 Ich aber bin ein  Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und verachtet vom Volke.
8 Alle, die mich sehen, verspotten mich,  sperren das Maul auf und schütteln den Kopf:
9 »Er klage es dem HERRN, der helfe ihm heraus und rette ihn, hat er Gefallen an ihm.«
10 Du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen; du ließest mich geborgen sein an der Brust
meiner Mutter.
11 Auf dich bin ich geworfen von Mutterleib an, du bist mein Gott von meiner Mutter Schoß an.
12 Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe; denn es ist hier kein Helfer.
13 Gewaltige Stiere haben mich umgeben, mächtige Büffel haben mich umringt.
14 Ihren Rachen sperren sie gegen mich auf wie ein brüllender und reißender Löwe.
15 Ich bin ausgeschüttet wie Wasser, alle meine Knochen haben sich voneinander gelöst; mein
Herz ist in meinem Leibe wie zerschmolzenes Wachs.
16 Meine Kräfte sind vertrocknet wie eine Scherbe, und  meine Zunge klebt mir am Gaumen,
und du legst mich in des Todes Staub.
17 Denn Hunde haben mich umgeben, und der Bösen Rotte hat mich umringt;  sie haben meine
Hände und Füße durchgraben.
18 Ich kann alle meine Knochen zählen; sie aber schauen zu und sehen auf mich herab.
19 Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand.
20 Aber du, HERR, sei nicht ferne; meine Stärke, eile, mir zu helfen!
21 Errette meine Seele vom Schwert, mein Leben von den Hunden!
22 Hilf mir aus dem Rachen des Löwen und vor den Hörnern wilder Stiere –
Die nachfolgenden Verse sind dem seelsorgerlichen Amt der Theologen geschuldet.
22b du hast mich erhört!
23 Ich will deinen Namen kundtun meinen Brüdern, ich will dich in der Gemeinde rühmen:
 24 Rühmet den HERRN, die ihr ihn fürchtet; ehret ihn, ihr alle vom Hause Jakob, und vor ihm scheuet
euch, ihr alle vom Hause Israel!
25 Denn er hat nicht verachtet noch verschmäht das Elend des Armen und sein Antlitz vor ihm nicht
verborgen; und als er zu ihm schrie, hörte er's.
26 Dich will ich preisen in der großen Gemeinde, ich will mein Gelübde erfüllen vor denen, die ihn
fürchten.
27 Die Elenden sollen essen, dass sie satt werden; und die nach dem HERRN fragen, werden ihn
preisen; euer Herz soll ewiglich leben.
28 Es werden gedenken und sich zum HERRN bekehren aller Welt Enden und vor ihm anbeten alle
Geschlechter der Heiden.
29 Denn des HERRN ist das Reich, und er herrscht unter den Heiden.
30 Ihn allein werden anbeten alle, die in der Erde schlafen; vor ihm werden die Knie beugen alle, die
zum Staube hinab fuhren und ihr Leben nicht konnten erhalten.
31 Er wird Nachkommen haben, die ihm dienen; vom Herrn wird man verkündigen Kind und
Kindeskind.
32 Sie werden kommen und seine Gerechtigkeit predigen dem Volk, das geboren wird. Denn er hat's
getan.
 
 Ohne diesen „legitimen“ Trost gäbe sich eine Religion auf. Die positive Phantasie des Menschen ist
die Quelle für seine Humanität, die sich positiv weiter entwickeln will. Ohne diese positive Phantasie
gäbe es auch keinen zivilisatorischen Fortschritt. Ein Traum, eine Hoffnung sind für den Menschen
existentiell unabdingbar.
Sowohl der Psalm 139 wie auch der Psalm 22, sie können nicht ohne einen Kontrapunkt zum Trost des
Frommen bestehen.
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Wer oder was ist – dann - Gott?
Ein Ordnungsfaktor  im Gewirr unserer Gedanken. Ein Ordnungsfaktor, der Order gibt, der Gehorsam
und Anerkennung, Gefolgschaft einfordert.
GOTT  ist nur ein Gattungsbegriff. Denn der Vielzahl der Götter entspricht auch die Vielzahl
unterschiedlicher Ordnungen. 
Um aber eine verbindliche Ordnung zu installieren, wird vor Ort und den jeweiligen Erfordernissen
entsprechend Gott eine subjektive Autorität zugeschrieben – oder er wird zu einem Buhmann der
Gegenwart erklärt.
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 Selbsttest:
Wie oft gebrauche ich diese Aussagen und was bedeuten sie:
Ich muss,
ich will,
ich möchte,
ich werde,
ich soll,
ich kann,
ich mag,
u.a.m?
Und was ist das Movens, wenn ich etwas tue:
essen,
schlafen,
singen,
arbeiten,
faulenzen,
streiten,
lesen.
Ich sage und mache vieles: spontan – automatisch - selbstvergessen. Selten reflektiere ich was ich sage
oder tue.
Wenn ich aber anfange, nachzudenken, kommen mir mehrere Gedanken und diese sind gleich mit
Emotionen verbunden. Die Sorge um mein Wohlbefinden bestimmt die Annahme des einen oder
anderen Gedanken oder ich verwerfe ihn. Das ist primär selbstbezogen. Es vollzieht sich in unserem
Gehirn.
Schaue ich genauer hin, bestimmen mein Gegenüber und die anderen Anwesenden  primär meine
Entscheidung.  Danach meldet sich mein Gewissen. Das ist bestimmt  u.a. von Familie, Gesellschaft,
Arbeitsplatz, Freundeskreis und meinen Freizeitaktivitäten.
Auch hier präsentiert sich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Ich muss mich entscheiden. Dann muss ich 
nach Maßstäben suchen. So entscheidet am Ende das ICH. Wieder ist es „mein“ Gehirn. Dahinter wird
auch eine  Vorgabe stehen, die ich als gegeben vorweggenommen habe - vielleicht sogar reflektiert:
Meine Religion mit ihren Lehrbüchern oder eine gesellschaftliche Ideologie oder gesetzliche
Vorschriften vom Staat bzw. Arbeitgeber oder die Naturwissenschaften mit ihren zeitbedingten
Erkenntnissen. Auch diese Vorgaben kommen nicht aus heiterem Himmel, sondern sind über die fünf
Sinne installiert worden. Ein neurologischer Vorgang.
Die mir als Lebewesen Mensch vorgegebene Freiheit erfordert immer „Meine Entscheidung“! Darum
ist es gut, einen Glauben zu haben oder einen „Gott“, wer oder was das auch immer in meiner
Vorstellung ist..
Und wenn ich dann unter Druck komme, wo hole ich mir Hilfe? – Familie, Nachbarn, Freunde,
Fachleute, Fremde oder ich lasse es auf mich zukommen? Wenn der Druck bedrohlich wird und
nirgendwo ist Hilfe, spätestens dann frage ich nach einem anonymen  Gott und bete. – Aber ehrlich, da
kann ich lange warten. Eine Antwort werde ich von außen nicht empfangen! Weder akustisch noch
optisch noch haptisch. Bestenfalls kommt mir ein Gedanke = die innere Stimme. Ansonsten: was 
kommt, nehme ich hin. Es ist dann Schicksal, Pech oder Fügung.
Eine statische Wahrheit gibt es offenbar nicht - offenbart sich  nicht. Alles ist im Fluss und muss sich
bewähren. <>
Wir leben heute in einer Welt, wo eine allgemeine Geisteshaltung und gemeinsame Technik Standard
ist. Sie beruht auf der Analyse unserer Umwelt und der rationalen Anwendung unserer Erkenntnisse. 
Dazu gehört auch die biologische und soziologische Analyse unseres Gehirns. 
Die Freiheit des menschlichen Geistes hat seine Wurzeln und Ursachen  in seiner  blühenden
Phantasie.
Das menschliche Gehirn hat:
Ein strukturelles Potential
Eine emotionale Dynamik
Expandierende Kapazität.
Der Mensch exploriert/erforscht, dominiert/beherrscht und gestaltet (Design) seine Umwelt. Das
betrifft nicht nur Werkzeuge, Tiere, Pflanzen sondern auch seine Mitmenschen. Der eine mehr, der
andere weniger.
Die Religionen dieser Welt erleben wir als Touristen. Es sind folkloristische Erscheinungen an
speziellen Orten.   Ihre Traditionen sind Objekt unserer Bildung.
Politisch sind die Religionen heute da noch relevant, wo Armut, Ungerechtigkeit den Alltag breiter
Bevölkerungsgruppen  bestimmen.         
Daraus kann ich für mich Konsequenzen ziehen. Ehrlich mein Wissen durchforsten!  Meine
persönlichen Maxime entwickeln und persönliche Orientierungspunkte setzen. Eine relative
Emanzipation von jeglicher Autorität kann ich anstreben.  Damit kann ich für mich Ordnung in mein
Gehirn bringen.
Was wird daraus?
Eine Weltanschauung. Aber bitte eine lebendige, die sich jederzeit selbst kritisch hinterfragt. Es wird
sich von selbst einstellen: der Zweifel. Er ist das lebendig machende Numinose, das schöpferische, das
„Göttliche“. Und da es ebenfalls nicht aus dem heiteren Himmel auf uns herabfällt, sollten wir getrost
an unseren kulturellen Wurzeln anknüpfen oder sie rational  „veredeln“. 
Diese kulturellen Wurzeln, die Weltreligionen, würde ich aber gerne auf ihr Proprium abspecken.
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Christentum:
Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst!
Der Nächste ist dabei der, der mir gerade gegenübersteht oder in meiner „Nähe“ ist. Alter, Geschlecht,
Rasse, Konfession sollen mich nicht daran hindern, ihn ernst zu nehmen, in seinen Gedanken, Taten,
Nöten, seiner Begeisterung! Nichts soll uns trennen von Ihm!  Er ist „Subjekt“ wie ich! Ihm zu
begegnen ist Gottesdienst.  Manch einer wird empört sein, wenn er liest: Er ist Gott, wie Ich.  Aber das
ich ist eben Gott in mein Gehirn, mein neurologisch konzipierter Körper.
Judentum (?):
An Gottes Segen ist alles gelegen.
Milch und Honig fließt, wo alle Söhne Abrahams erkennen, das Gottes 10 Gebote das Miteinander der
Menschen regeln und sie befolgen.
Islam (?):
Allah ist alleiniger Souverän. Bleib friedfertig, wenn auch Dich ein böses Schicksal trifft und mildtätig, 
wenn Du Glück hattest.
Hinduismus(?):
Jeder hat seinen Gott. Und es ist gut und recht, wenn Du auch an den Gottesdiensten Deiner Nachbarn
teilnimmst!
Buddhismus(?):
Komme zur Ruhe in der Erkenntnis, dass alles vergänglich ist und nichts bleibt.
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Wie oder wer bringt Ordnung in die Phantasie des Menschen?  Die Vielzahl der Menschen lässt sich
nicht gleichschalten. Die Effektivität der Fantasie ist eben der Pluralismus. Die Flexibilität der
Maßstäbe ist die Chance der Evolution. Autoritäre Gleichschaltung eine widernatürliche Sackgasse.
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Nicht hat mich eine Gottheit erwählt. Mein Familiäres Umfeld hat mir eine Tradition vermittelt, die
meine religiösen Bedürfnisse, meine Neugier, meine Phantasie bedient.
Ich finde „meinen Gott“, wenn ich Vorgegebenes reflektiere. Eine selbstverantwortete Persönlichkeit ist
die Würde eines Menschen.
(H-E.S. 12.11.2012)